MMM mit Urlaubs-Freizeit-Look

06 Juli 2016

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Nach zwei wunderschönen Wochen auf Korsika hat mich der Alltag wieder. Der Sweater, den ich heute zeige, war Bestandteil meiner Urlaubsgarderobe. Aufgrund der sommerlich warmen Temperaturen mit lauen Nächten wurde er im Urlaub dann gar nicht getragen, sondern kam erst diese Woche wieder zum Einsatz.
 
 
Der Schnitt stammt aus der Fashion Style 04/2016 und eine erste Version hatte ich hier schon gezeigt. Bei dieser Variante habe ich den Schnitt im Rumpfbereich um einige Zentimeter verlängert. Auch die Reissverschlusstaschen habe ich wieder weggelassen.
Der Stoff ist ein leichter aber doch ausreichend fester Strickstoff bzw. Sommersweat, der sich sehr angenehm trägt.
 
Ich mag meinen neuen Pulli sehr. Er stellt eine echte Bereicherung meiner Freizeitgarderobe dar. Im Urlaub und in der Freizeit trage ich inzwischen sehr häufig Selbtsgenähtes, im beruflichen Alltag überwiegt immer noch die Kaufkleidung. Ich muss mir nochmal Gedanken machen, woran das liegt.
 
 
Einen schönen Mittwoch! Eure Anni
 

MMM mit leichtem Blusenshirt

15 Juni 2016

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Bei warmen Wetter mag ich Blusen, die luftig leicht den Körper umspielen, sehr. Leider lässt eine entsprechende Wetterperiode bislang auf sich warten. Dennoch trage ich meine neue Bluse regelmäßig, vielleicht mit der Hoffnung so endlich den Sommer herbeizulocken :-).
 
Ich wollte einen ganz schlichten Schnitt im Boxy-Style. Ein weiterer Wunsch war, dass der Saum abgerundet ist und vorn kürzer als hinten. Fündig geworden bin ich bei Burda (Schnitt 6762).
Burda Schnitt 6762
 
Den Ausschnitt haben ich ganz klassisch mit einem Beleg versehen, er ist dadurch ziemlich weit geworden. Vielleicht probiere ich deshalb auch nochmal eine Variante mit Blende wie im Schnittmuster vorgesehen aus. Genäht habe ich Größe 36. Mit der Passform bin ich sehr zufrieden.
 
Der schlichte Schnitt verträgt ein auffälliges Muster. Farblich fügt sich die Bluse wunderbar in meinen Kleiderschrank ein. Verwendet habe ich einen dünnen Baumwollstoff, den ich in einem örtlichen Stoffgeschäft gekauft habe.
 
 
Einen schönen Mittwoch, Eure Anni

MMM: Culotte mit Cropped Sweater

08 Juni 2016

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Ich habe überlegt, ob ich euch heute schon wieder mit dem gleichen Sweater von letzter Woche "langweilen" soll. Da mir die Outfitvariation mit der Culotte aber ausgesprochen gut gefällt, wollte ich sie euch unbedingt zeigen.
 
Über den Sweater im Cropped Style hatte ich letzte Woche schon ausführlicher berichtet. Die Culotte habe ich während der Annäherung Süd 2015 genäht und hier schon mal gezeigt.
 
Beide Schnitte stammen aus der Zeitschrift Fashion Style. Meist finde ich in jeder Ausgabe etwas, das ich nachnähen möchte. Da die Macher der Zeitschrift häufig recht expressive Stoffe verwenden, benötigt man teilweise etwas Fantasie, sich die Modelle in zurückhaltenden Farben vorzustellen. Bislang wurde ich noch von keinem Schnitt enttäuscht, den ich aus der Fashion Style genäht habe. Wie sind eure Erfahrungen mit den verschiedenen Nähzeitschriften?

 
Lucy - unsere Gastgeberin beim heutigen MMM - zeigt ein sehr stylisches Outfit im Prada-Style.

Eure Anni

MMM: Sweater im Cropped Style

01 Juni 2016

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Ach, ich freue mich so, beim heutigen MMM wieder dabei zu sein. Am Sonntag hatte ich mich mit diesem eher nachdenklichen Post nach einer längeren Pause zurückgemeldet. Eure Gedanken und Kommentare zu dem Thema waren sehr wertvoll für mich und haben mich nochmals motiviert, dem Bloggen wieder mehr Raum in meinem Leben einzuräumen.
 
So, nun aber zurück zum eigentlichen Thema. Während meiner Blogpause sind mehrere Oberteile neu entstanden, die ich euch nach und nach im Blog vorstellen möchte. Auch einige nicht tragbare Kleidungsstücke habe ich produziert, über die ich ebenfalls noch ehrlich berichten möchte. Motivierend beginne ich aber mit einem Stück, dass von mir gerne getragen wird.

Es handelt sich um einen Sweater im derzeit angesagten Kurzstyle (neudeutsch cropped) genäht nach einem Schnitt aus der Fashion Style 04/2016 . Ich habe die Größe 36 gewählt. Es war ein dankbares Projekt, nach dem Zuschnitt hatte ich den Pulli innerhalb von 1,5 Stunden fertig. Für mich ist das richtig schnell.
 
Es handelt sich um einen Schnitt mit Raglanärmeln, was ich recht gerne mag. Ich habe für meinem sonst schmalen Oberkörper mit geringer Oberweite recht breite Schultern, was bei vielen Schnitten mit normalen Ärmeln zu Passformproblemen führt. Raglanärmel sind da einfach unkomplizierter, Das Vorderteil ist geteilt mit so Art Prinzessnähten. Im Originalschnitt sind hier Nahttaschen mit Reißverschlüssen vorgesehen, die ich aber weggelassen habe. Auf die Nähte auf der Vorderseite habe ich aber ganz bewusst nicht verzichten wollen und sie sogar betont beidseitig abgesteppt.. Es hätte auch die Option gegeben das Vorderteil in einem Stück zuzuschneiden, die Nähte geben dem Shirt aus meiner Sicht eine schönere Silhouette.
 
Der Stoff ist ein weicher Sweat von guter Qualität, der sich farblich optimal in meine Skala einfügt. Man benötigt 1,2 m. Ich würde die Farbe als rosiges Beige bezeichnen. Meine Schuhe haben ziemlich genau den gleichen Ton, so dass man den Pulli mit dem Schuhen zu einem sportiven Outfit kombinieren kann. Heute trage ich den Sweater zu grauer Skinny-Jeans und drunter ein cremefarbenes längeres T-Shirt, so dass mir der derzeit kühle Wind nicht anhaben kann.
 
Den Schnitt kann ich empfehlen. Ein zweiter Pulli nach dem gleichen Schnitt ist schon zugeschnitten.
Beim Durchsehen der Fotos habe ich festgestellt, dass ich letzte Woche als die Fotos entstanden sind, furchtbar blass war und außerdem einen Bad-Hairday hatte. Also müsst ihr heute ohne meinen Kopf auskommen, :-).


Eure Anni

Gedanken und Pläne

29 Mai 2016

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Nach längerer Pause starte ich heute wieder durch. Mein Vorsatz der letzten Woche lautete, ab dem 01. Juni 2016 wieder aktiv ins Blogleben zurückzukehren. Eine berufliche Veränderung hat zu einer Blog- und Nähpause geführt, wobei die Blogpause länger angehalten hat als die Auszeit vom Nähen. Ein paar schöne Stücke sind in den letzten Wochen entstanden, über die ich noch ausführlicher berichten werde.
 
 
Über die letzten Wochen habe ich mir viele Gedanken zum Thema Bloggen gemacht. Verschiedene Ideen haben mich umgetrieben: den Blog ganz aufgeben, einen neuen Blog starten, auf die weniger zeitintensive Variante Instagram wechseln ... . Letztlich habe ich mich entschlossen, diesen Blog fortzuführen.
 
Einige von euch werden gemerkt haben, dass sich das "Outfit" meines Blogs geändert hat. So ein kleiner Neuanfang soll auch äußerlich sichtbar sein. Entdeckt habe ich das Blogdesign bei Antje von Machen statt Kaufen. Der cleane Look des Blogger-Theme hat mich sofort überzeugt. Eigentlich hatte ich vor zu Wordpress zu wechseln, diesen Plan habe ich inzwischen aufgegeben, kann man doch inzwischen für Blogger auch tolle Designs erhalten. Ich bin noch nicht fertig, mit den äußeren Veränderungen des Blogs, auch der Blogroll ist noch nicht fertig ergänzt.
 
 
 
Wie schon angedeutet habe ich mir viele Gedanken über das Bloggen gemacht und möchte deshalb heute zu einigen speziellen Fragen meine Gedanken niederschrieben.
 

1) Wie viel Druck und Stress entsteht durch das Bloggen?

 
Bei mir kam in der Vergangenheit relativ häufig Druck auf. Dieser war insbesondere dadurch bedingt, dass vernünftige Fotos meiner Nähprojekte zu einem bestimmten Stichtag (vorzugsweise Mittwoch - MMM) gemacht sein sollten. Oder das Treffen eines Sew Along stand an. Wenn ich dann einen Post veröffentlicht hatte und mich über liebe Kommentare freuen durfte, sah ich mich unter dem Druck, auch selbst bei meinen Mitstreiterinnen zu lesen und zu kommentieren - und dies möglichst zeitnah. Bei meinen derzeitigen Arbeitszeiten ist dies manchmal schwierig. Also lieber gar nicht bloggen? Das kann doch nicht die Lösung sein. Womit wir beim nächsten Thema sind, über das ich immer wieder nachdenke ...
 

2) Wie sehr dient der Blog meiner Selbstbestätigung?

 
Anders formuliert könnte man die Frage auch so formulieren: Wie sehr pflege ich mit dem Blog meine narzistische Seite.  Justine geht in diesem Post recht strickt mit sich und der Bloggerwelt ins Gericht. Zugegeben - auch ich schaute ich am Anfang meiner Blogkarriere sehr danach, wie viele Kommentare ich erhalten habe und wie viele neue Follower sich meinem Blog angeschlossen hatten. Es macht schließlich nur Sinn einen Blog zu schreiben, wenn den Inhalt auch irgendjemanden interessiert. ... und ganz klar, es tut gut, positive Rückmeldungen zu bekommen. Für narzistisch im negativen Sinne halte ich dies jedoch nicht. Und viele mir persönlich bekannte bloggende Näherinnen sind weit davon entfernt, übermäßig selbstbezogen und selbstverliebt zu sein.
 

3) Ist der Blog ein unnützer Zeitfresser?

 
Ein Blog frisst sehr viel Zeit: das Verfassen der Posts, das Anfertigen der Fotos, das Kommentieren. Das ist auch sicherlich der Hauptgrund, der mich ans Aufhören hat denken lassen. Ist Instagram eine Alternative - ich weiß es nicht. Da ich es liebe, Posts über die Entstehung eines Projektes zu lesen und schöne Fotos vom entstandenen Kleidungsstück anzuschauen, scheint mir der Blog und das lesen von Blogs weiterhin das richtige Medium für mich zu sein.
 

4) Welche positiven Aspekte hatte das Bloggen für mich in der Vergangenheit?

 
Der Blog stellt für mich tatsächlich ein persönliches Nähtagebuch dar, der meine Pläne, meine Fortschritte aber auch meine Nähkatastrophen belegt. ... und ich bin mir sicher, dass es immer ein paar Menschlein da draußen in der Blogwelt gibt, die von meinen Erfahrungen profitieren können oder denen es einfach spaß macht, mich und mein Hobby virtuell zu begleiten.
 
Ich habe einige sehr nette Menschen über das Bloggen kennenlernt. Seit der Annäherung Süd in Würzburg (danke an Alex, die diese tolle Event organisiert), treffe ich mich regelmäßig mit Mel, Isa, Anja und Sabine zu Nähkränzchen. Diese Tage sind immer ganz wunderbar und eine tolle Bereicherung - nicht nur was das Nähen betrifft, sondern auch menschlich.
 

5) Hat sich die Blogger- und Nähwelt verändert?

 
In mehreren Blogs (z.B. hier und auch hier) kann man dazu lesen, dass es mehr nähende Blogger gibt und Schnittmusterdesigner, wie Pilze aus dem Boden schießen. Ja, stimmt, das kann ich bestätigen. Dies hat auch bei mir dazu geführt, dass ich bei einigen Seiten nicht mehr so regelmäßig zu Gast bin, da mich die Masse erschlägt. Stören tut es mich aber eigentlich nicht, denn ich muss diese Blogs ja nicht alle lesen. Bei Schnittmustern entscheide ich selbst, welche ich käuflich erwerbe. Ich folge sowohl Blogs, die aufwändige Schnitte nähen als auch solchen, die vorzugsweise einfache Jerseyshirts und -kleider  herstellen. Ja tatsächlich, ich schaue mir auch noch das 10 Kleid nach dem gleichen Schnitt gerne an, wenn es meinem Stil entspricht. Bei dieser Frage plädiere ich für das Motto: Leben und leben lassen.
 
 

Nun fragt ihr euch sicher, welches Resümee ich aus all diesen Dingen ziehe:

 
Das Wichtigste zuerst: ich werde weiter bloggen. Aber ich möchte mir weniger Druck und Stress machen. Wenn es mal nicht zum MMM reicht, blogge ich halt an einem anderen Tag. Wenn ich es mal nicht schaffe zu kommentieren, was soll´s. Liebe Mädels, deren Blog ich abonniert habe, ihr könnt euch sicher sein, dass ich dennoch aufmerksam bei euch lese. Es gibt nichts schöneres für mich, als bei meinem morgendlichen Kaffee zu schauen, was es in der Blogosphäre neues gibt. 
 
Ich werde auch mal kürzere Posts einstreuen. Ich möchte mehr über meine Nähpläne und meinen persönlichen Kleiderschrank schreiben. Das Thema Capsule Wardrobe begleitet mich nach wie vor und soll wieder mehr Einzug in den Blog halten.

Nun bin ich gespannt, was ihr zu dem Thema denkt.

Eure Anni